Die Ergebnisse der fünften polnischen Ausgabe der EY-Studie Future Consumer Index zeigen, dass die Polen nach Lockerung der Pandemie-Beschränkungen eher bereit sind, wieder in stationäre Geschäfte zu gehen. Während noch im März 2021 43 % der Befragten angegeben haben, sie seltener zu besuchen, war dieser Anteil im Mai 2022 auf 20 % gesunken. Gleichzeitig wächst die Zahl der Verbraucher, die sich für den Online-Handel entscheiden. Im Mai 2022 haben 33 % der Polen erklärt, dass sie Produkte online bestellen würden, anstatt sie in stationären Geschäften zu kaufen. Das sind neun Prozentpunkte mehr, als noch im März 2021 (24 %). Gleichzeitig halten 37 % der Befragten hohe Versandkosten für einen der frustrierendsten Faktoren beim Online-Einkauf, und 36 % vertrauen nicht Händlern, die nur online tätig sind. Der Preis wird jedoch immer der entscheidende Faktor sein, denn 61 % der Befragten gaben an, dass sie sich aufgrund der steigenden Kosten nicht mehr alles leisten können und nach Einsparungen suchen müssen.