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22.052025

Bericht: Der Milchmarkt in Polen

Die weltweite Milchproduktion steigt, und die Nachfrage nach Milchprodukten bleibt auf einem hohen Niveau. Für die Europäische Union wird es jedoch eine zentrale Herausforderung sein, ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen führenden Exporteuren zu erhalten. Aus dem Bericht „Milchmarkt. Aktuelle Trends und Perspektiven“ der Bank Pekao S.A. geht hervor, dass Polen weiterhin eine wichtige Rolle als Motor des EU-Milchsektors spielen wird. Auf dem Weltmarkt hielt der Preisanstieg in den ersten Monaten des Jahres 2025 an. In der EU war die Situation anders, denn obwohl es Ende 2024 noch einen Preisanstieg gab, wurde zu Beginn des neuen Jahres ein Rückgang verzeichnet. Der polnische Markt folgte dem EU-Trend, obwohl die meisten Produkte immer noch teurer waren als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Als Reaktion auf den Rückgang der Verkaufspreise senkten die Verarbeitungsbetriebe die Preise für Rohmilch. Dennoch blieben die Einkaufspreise deutlich über dem Vorjahresniveau – im März 2025 lag der Durchschnittspreis in Polen um 14 % über dem Vorjahreswert. Das steigende Volumen der Milchlieferungen half der heimischen Verarbeitungsindustrie, jedoch bestimmen die aktuellen Marktbedingungen – vor allem die Nachfrage und die Rentabilität – das Produktionsvolumen der einzelnen Erzeugnisse. Im Jahr 2024 gab es nach einiger Zeit wieder einen Anstieg der Exporte von Milchprodukten. Die besseren Ergebnisse in Bezug auf den Wert waren auf höhere Transaktionspreise im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Der Aufwärtstrend setzte sich auch in den ersten beiden Monaten des Jahres 2025 fort, als der Wert der Exporte um 1 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist. Die wichtigsten Kategorien, die den Auslandsabsatz ankurbelten, waren Trinkmilch, Sahne und Milchprodukte wie Joghurt und Buttermilch.

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